Nervendegenerationserkrankungen

Nervendegenerationserkrankungen

Darunter sind neurodegenerative Krankheiten zu verstehen, die das zentrale Nervensystem des Menschen betreffen. Gemeint sind damit Gehirn und Rückenmark. Zu den häufigsten Krankheiten gehören Demenzerkrankungen, Parkinson, die Chorea Huntington aber auch Erkrankungen, die durch Prionen hervorgerufen werden, wie etwa der Rinderwahnsinn BSE.

Ursachen

Viele neurodegenerative Erkrankungen haben genetisch bedingte Ursachen. Der erbliche Veitstanz, auch Chorea Huntington genannt, ist eine reine Erbkrankheit, die ab dem 35. Lebensjahr ausbricht und tödlich endet. Viele dieser Krankheiten haben jedoch Ursachen, über die nach wie vor Unklarheit herrscht. Allen Erkrankungen liegt aber eine Zellschädigung zugrunde, sei es durch Ablagerungen von Proteinen oder durch Zellgifte.

Gemeinsame Symptome

In vielen Fällen beginnt die Degeneration von Nervenzellen im Gehirn und breitet sich anschließend im Körper aus. Der Abbau von Nervenzellen zieht eine Reihe von neurologischen und psychiatrischen Symptomen nach sich. So kommt es bei Patienten zu gravierenden Verhaltensänderungen, Gedächtnisstörungen oder einer Störung des Schlafrhythmus.

Behandlung der Krankheiten

Für diese Krankheiten gibt es im Moment so gut wie keine geeigneten oder gesicherten Therapien, da die genauen Ursachen noch nicht erforscht sind. Die Patienten werden zumeist symptomatisch behandelt, wodurch zwar eine Linderung der Beschwerden, aber keineswegs eine vollständige Heilung zu erwarten ist.