Bakteriologie

Bakterien sind eine der einfachsten Lebensformen auf unserem Planeten. Sie tragen zum Überleben vielzelliger Organismen bei und spielen eine Rolle bei der biochemischen Umwandlung von Stoffen. Sie können aber auch gefährlich werden, vor allem dann, wenn sie sich unkontrolliert vermehren.

Arten von Bakterien

In der Bakteriologie, also der Lehre von den Bakterien, wird zwischen drei Hauptarten unterschieden. Stäbchenförmige Bakterien, rundliche Kokken und gebogene oder geschraubte Spirillen. Das Darmbakterium Escherichia coli ist ein Vertreter der ersten Art. Es bestimmt weitgehend die Arbeit unserer Darmflora und somit auch der Verdauung. Andere Stäbchenbakterien wiederum lösen Krankheiten aus, wie Tuberkulose, Wundstarrkrampf oder Diphterie. Vor zwei Jahrhunderten waren diese Krankheiten ein sicheres Todesurteil. Heute gibt es dagegen wirksame Medikamente.

Zu den Kokken gehören die Erreger der Lungen- und Gehirnhautentzündung. Je nach Art ihrer Organisation werden diese wiederum in mehrere Unterarten eingeteilt. Zu den bekanntesten gehören die Streptokokken und die Staphylokokken.

Spirillen sind eine eher seltene Form von Mikroorganismen. Diese Bakterienart hat eine wendelförmige Gestalt und ist mikroskopisch betrachtet relativ groß. Spirillen bauen hauptsächlich organische Stoffe ab. Natürlich gibt es unter ihnen auch einige gefährliche Vertreter. Das Bakterium Spirillum minus ist der Erreger des Rattenbissfiebers.